Ein neuer Einer für die LG-Schülerschaft
Erst legten sich die Fünft- und Sechstklässler ordentlich in die Riemen – in diesem Fall aber in die Zugseile am Ruderergometer – dann durften die Besten unter ihnen auch noch einer ganz besonderen Zeremonie beiwohnen: Die langjährige Orientierungsstufenleiterin der LG, Silke Stolzenbach, unter deren Mitwirken das „Fünfte-Klasse-Rudern“ Einzug in den verbindlichen schulinternen Lehrplan erhielt, durfte den Namen des nagelneuen Skiffs enthüllen und zeigte sich gerührt: Das leuchtend blaue Rennboot wird künftig mit dem Namen „Silke“ auf den Ratzeburger Gewässern unterwegs sein.
Im Beisein der im letzten Jahr so erfolgreichen 6d (3. Platz im Bundeswettbewerb „Deutschlands schnellste Klasse“), der RRC-Trainer Christian Wärmer und Gina-Marie Wätzel sowie Teilen des Kollegiums verwies Larissa Schmidt in ihrer Rede auf die Verdienste der im letzten Sommer pensionierten Kollegin, die sich immer sehr für das Sextanerrudern eingesetzt hatte und dies vor fast 30 Jahren an der LG federführend initiierte und stets fordernd und fördernd begleitete. Großen Applaus gab es auch für die anwesenden RRC’ler, da die gute Kooperation zwischen Schule, Verein und Ruderinternat diese lange Tradition erst ermögliche. Als Silke Stolzenbach ihren Namenszug auf dem Boot enthüllt hatte, übernahmen erfolgreiche Ruderer den offiziellen Akt der Taufe: Felix Scharf, Emma Murach und Marie Hinzpeter, die gemeinsam mit Emma Lange-Franzen und Elena Schweisthal im Jahr 2024 einen Bundessieg für die LG errangen, sparten nicht mit Sekt und launigen Worten, um das neue Boot fahrtüchtig zu machen. Sie wünschten „Silke“ allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Gemeinsam stolz am neuen Skiff: Die 6d freute sich mit den Taufpaten und den Gästen über das neue Boot und die gelungene Tauf-Zeremonie.
Silke Stolzenbach (li) zeigte sich erfreut über „ihren“ Einer, als Felix Scharf, Emma Murach und Marie Hinzpeter (v.li.) das nagelneue LG-Boot tauften und ihm allzeit gute Fahrt wünschten.
Verdiente Ehre und sichtliche Rührung: Die pensionierte Orientierungsstufenleiterin Silke Stolzenbach durfte ihren Namenszug selbst enthüllen.



