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Allgemeines

Herzlich Willkommen bei der Fachschaft Evangelische Religion! Evangelische Religionslehre hat an der Lauenburgischen Gelehrtenschule eine langjährige Tradition. Schon seit der Gründung der Domschule – der Vorgängerin der LG – im Jahre 1160 sind Schule und die Auseinandersetzung mit religiösen Fragen in Ratzeburg eng miteinander verbunden. Daher erscheint es nur logisch, dass das Schulmotto Doctrinae – Sapientiae –
Pietati
die Frömmigkeit erwähnt.
Evangelische Religionslehre ist ein ausgesprochen vielseitiges Fach: Thematisch reicht die Spanne von religiösen Fragen nach Jesus bzw. nach Gott über die Auseinandersetzung mit nichtchristlichen Religionen und Glaubensgemeinschaften bis zu sozialen und ethischen Fragen. Fächerübergreifendes Arbeiten bietet sich etwa mit den Fächern Deutsch, Kunst, Philosophie, Musik und Biologie an. Auch mit anderen Fachschaften sind Kooperationen möglich. Außerdem besteht die Möglichkeit, außerschulische Lernorte zu erkunden. Wir pflegen gute und intensive Kontakte zu verschiedenen benachbarten Kirchengemeinden, die uns unterstützen und sich bereit erklären, uns in unserer schulischen Arbeit und bei
übergreifenden Projekten zur Seite zu stehen, beispielsweise bei der gemeinsamen Gestaltung der Weihnachtsfeier der Orientierungsstufe in Zusammenarbeit mit Schüler*innen der Oberstufe. Uns ist darüber hinaus wichtig, dass wir den SchülerInnen neben den christlichen
Kirchen vor Ort auch die Gotteshäuser anderer Religionen (z.B. Moscheen, Synagogen) vorstellen bzw. auf gemeinsamen Exkursionen entdecken. Ferner legen wir großen Wert auf gute Kontakte zu sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen.Die Religionslehrer*innen möchten die Schüler*innen für religiöse und existenzielle Fragen sensibilisieren und ihnen dabei Orientierungshilfen anzubieten. Dabei erwerben die Schüler*innen grundlegende Kenntnisse, mit deren Hilfe sie sich in der christlich geprägten, abendländischen Gesellschaft orientieren können. Ferner gewinnen sie die Kompetenz, den Herausforderungen einer multikulturell geprägten Gegenwart zu begegnen. Nicht zuletzt werden im Evangelischen
Religionsunterricht
die vom Lehrplan geforderten Sozial-, Selbst-, Sach- und
Methodenkompetenzen vermittelt.
Evangelischer Religionsunterricht wird an der LG mit zwei Wochenstunden gemäß der Stundentafel in den Klassen 5 bis 7 und als Wahlpflichtkurs in der Profiloberstufe erteilt. Dadurch haben die SchülerInnen die Möglichkeit ihre schriftliche oder mündliche Abiturprüfung in diesem Fach zu absolvieren. Mit der Rückkehr zur G9-Schullaufbahn wird der evangelische Religionsunterricht zweistündig in den Klassen 5, 6 und 10 erteilt werden,
darüber hinaus wie zuletzt als Wahlpflichtkurs in der Profiloberstufe. Die Teilnahme am Evangelischen Religionsunterricht richtet sich nach dem gültigen Erlass (v.a. §4). Die Eltern werden gebeten, das entsprechende Formular bei der Anmeldung ihres Kindes auszufüllen.
Die Fachschaft Evangelische Religion besteht derzeit aus fünf Kolleg*innen, namentlich Herrn Kosbab-Zillmann (Fachleitung), Frau Meyenburg, Frau Schneider, Frau Geisler, Frau Hansen und Frau Bayer für den Katholischen Religionsunterricht.






Links zum Theologiestudium

Wer sich für das Studium der Theologie interessiert, kann sich auf folgenden Seiten im
Internet informieren:
www.theologiestudium.info
www.katholische-theologie.info
www.die-nachfolger.de

Schülerstimmen

Schülerstimmen zum Religionsunterricht an der LG:

*Mir macht Religion Spaß, weil es sehr abwechslungsreich und spannend ist. (5. Klasse)
*Ich finde den Religionsunterricht gut, weil man frei über Glauben diskutieren kann/darf. (7.
Klasse)
*Mir gefällt, dass man sich wie z.B. in der Unterrichtseinheit Gewissen selber kennen lernt.
(7. Klasse)
*Letztendlich hat der Religionsunterricht Spaß gemacht ohne zu nerven. (8. Klasse)
*Insgesamt hatten wir vier Reli-Lehrer, und was auffällt, ist, dass jeder anders war und auf
seine Weise den Religionsunterricht lustig gestaltet hat. (8. Klasse)
*Der Unterricht ist sehr vielseitig: Man lernt z.B. etwas über verschiedene andere Religionen
und man setzt sich mit unterschiedlichen Menschenbildern auseinander. Besonders dieses
Thema mit den Ansätzen von beispielsweise Freud und Nietzsche hat mir gut gefallen.
(11. Jahrgang)
*Lockerer Umgang und der ständige Bezug zur Gegenwart beleben die Neugier und den
Wunsch der Schüler, ihre Meinungen einzubringen – alles mit einer gewissen Portion Humor.
(12. Jahrgang)
*Der Religionsunterricht an der Lauenburgischen Gelehrtenschule ist für mich vor allem
durch eine hohe Variabilität der Unterrichtsinhalte geprägt. (12. Jahrgang)

Schülerstimmen des 11. Jahrganges zur Behandlung des Romans Der Schatten des
Galiläers
von Gerd Theißen:

*
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil hier die Geschichte Jesu mal aus einer anderen
Perspektive gezeigt wurde. Mit der Person Jesu wurde sich sehr objektiv befasst und dadurch
kann man sich selber eine bessere Meinung über ihn und die damalige Zeit bilden.
*Durch das Buch Der Schatten des Galiläers hat man eine intensive Vorstellung von Jesus
und er damaligen Gesellschaft. Die Unklarheiten wurden allesamt ausgeräumt. Alles wurde
genau erklärt, z.B. die römische Fremdherrschaft im Streit mit den Juden.
*Das Buch war sehr verständlich und übersichtlich und eignet sich außerdem sehr gut für den
Religionsunterricht, da es einen dazu anregt, sich genauer mit den behandelten Themen zu
beschäftigen.
*Das Buch ist interessant und spannend geschrieben. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen
durchgelesen.
*Dem Autor ist dies gut gelungen, denn er hat eine Figur, Andreas, geschaffen, die mit Jesus
in Kontakt kommt. Auf diesem Wege nähert man sich der Geschichte Jesu einmal auf andere
Weise und bekommt viele Informationen über die damaligen sozialen Verhältnisse. Das Buch
ist leicht verständlich und interessant geschrieben, wenn die teilweise langen Dialoge auch ein
wenig langweilig erscheinen.