Fahrtenkonzept der Lauenburgischen Gelehrtenschule

Klassenfahrten:

Es sollten durchgeführt werden:

  • in der 5. Klasse eine Fahrt (maximal 3 Schultage) in der näheren Umgebung (Schleswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern), Kosten höchstens 90 €,
    • in der 7. Klasse eine Fahrt (maximal 5 Schultage) in Norddeutschland, Kosten höchstens 220 € und
    • im vorletzten Schuljahr (1./2. Jahr der Qualifikationsphase) eine Profilklassenfahrt (maximal 6 Schultage) in Deutschland bzw. Europa, Kosten höchstens 500 €.

Darüber hinaus finden sowohl eine mehrtägige Exkursion nach Buchenwald (klassenübergreifend als Projektfahrt in der 10. Jahrgangsstufe bzw. Einführungsphase) sowie im Einzelfall weitere eintägige Exkursionen statt.

Noer-Fahrten

Die Chor- und Orchesterfahrten (im Februar und November — langfristig kurz nach den Herbstferien, drei Schultage) sind für das Schulleben von besonderer Bedeutung. Um den gesteigerten Anforde­rungen von G8 gerecht zu werden, wird die Dauer der Fahrt beschränkt. Sie findet von Freitagmittag (nach der 4. Stunde) bis Dienstagmittag statt. Am Tag nach Noer werden keine Klausuren und Klas­senarbeiten geschrieben, da die Probenbelastung so groß ist, dass eine Vorbereitung auf eine Klausur in der Zeit von Noer ausgeschlossen scheint.

Austausch- und Begegnungsfahrten (Einführungsphase der Oberstufe)

Der Schwerpunkt soll auf klassischen Austauschfahrten liegen. Als Alternative können Ersatzfahrten mit pädagogisch orientierter Begegnung angeboten werden, sofern keine ausreichende Versorgung mit Austauschplätzen möglich ist.

Die Organisation der Austauschfahrten liegt in der Hand verschiedener interessierter Kollegen/innen; dazu werden im 2. Schulhalbjahr gemeinsam mit Schüler/innen, die schon an einem Austausch teilgenommen haben, für die 9. Klassen Informationsabende durchgeführt, auf denen sich die Schü­ler/innen und Eltern über die verschiedenen Ziele informieren können.

Da eine gemeinsame Terminfestsetzung nicht möglich ist, finden die Fahrten zu verschiedenen Zeiten im Schuljahr statt. Der in dieser Zeit versäumte Unterrichtsstoff ist von den am Austausch beteiligten Schüler/innen selbstständig nachzuarbeiten. Es wird angestrebt, dass die Gastschüler/innen bei ihrem Gegenbesuch möglichst häufig in den Klassenunterricht integriert werden.

Bei der Frage der anfallenden Kosten legt die Schulkonferenz fest, dass mindestens ein Drittel der angebotenen Plätze unter € 150,- kosten muss und maximal ein Drittel der angebotenen Plätze mehr als € 250,- kosten darf.

Unsere Schüler und Schülerinnen erhalten, wenn Interesse daran besteht, Angebote und Hilfen beim Aufbau individueller Austauschbeziehungen, vor allem mit Frankreich (Familienaufenthalte, Schulbesuche).