Digitale Bildung an der LG

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die LG auf verschiedenen Ebenen mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung. Anknüpfend an das von Kultusministerkonferenz 2016 erarbeitete „Strategie-Papier zur digitalen Bildung“ und den sich daraus ergebenden Vorgaben des Kulturministeriums des Landes Schleswig-Holstein erarbeitete 2016/17 eine Arbeitsgruppe aus Kollegen, Eltern und Schülern gemeinsam ein internes Medienkonzept für drei Jahre, das 2020 evaluiert wurde. Seitdem ist es durch die tatkräftige Unterstützung unseres Schulträgers, der Stadt Ratzeburg, des Ehemaligenvereins, des Schulvereins und nicht zuletzt einer Vielzahl spendenfreudiger Sponsorengelungen, unsere Schule digital gut auszurüsten. So konnten alle Klassenräume mit Beamern, PCs und Dokumentenkameras ausgestattet werden; darüber hinaus stehen uns u.a. zwei gut ausgestattete Computerräume, Smartboards in den Klassenräumen der 7. und 8. Klassen und mobile Hotspots zu Unterrichtszwecken zur Verfügung. Seit 2018 ist die Schule an das leistungsfähige Glasfasernetz angeschlossen. Die Zahl der digitalen Arbeitsplätze für Schüler und Schülerinnen wird zurzeit durch die aktive Arbeit der Computer-AG in der Schülerbibliothek und in dem demnächst wieder zu eröffnenden Internet-Café deutlich erhöht.

Diese Ausstattung kann aber nur den Rahmen für eine digitale Bildung bieten, letztlich muss es darum gehen, gemeinsam mit den Eltern und unserem Schulsozialarbeiter unsere Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, diese Medien nicht nur kompetent zu nutzen, sondern Risiken und Chancen kritisch zu reflektieren und das eigene Medienverhalten selbstverantwortlich zu hinterfragen.

Seit Beginn des Schuljahres 2021/22 arbeitet die LG mit der Lernplattform „itslearning“, wobei aktuell noch die Einführung in die Arbeit im Vordergrund steht. Für Videokonferenzen wird grundsätzlich die von Dataport betriebene Videokonferenzlösung genutzt. Durch das „Sofortausstattungsprogramm“ konnte die Anschaffung von 50 iPads finanziert werden, die jetzt als Ausleihgeräte zur Verfügung stehen und bei Bedarf beantragt werden können.

Die im Rahmen des „Digitalpakts“ zur Verfügung stehenden Mittel werden in den kommenden Jahren voraussichtlich dazu verwendet werden können, die WLAN-Ausstattung grundsätzlich zu verbessern, die Ausstattung der Klassenräume mit vielseitig zu nutzenden Präsentations- bzw. Steuerungsgeräten zu ermöglichen und Klassensätze von Schülergeräten anzuschaffen.