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Archiv 2012/13

LG-Schüler erlaufen 15.000 EURO

Spendenlauf der Lauenburgischen Gelehrtenschule für den Bolzplatz

19. Juni 2013/Fel

Von Lea Hamdorf

Am 29. Mai um 7 Uhr morgens trafen sich die Schüler des Sportprofils aus dem 12. Jahrgangs am Sportplatz, um die letzten Vorbereitungen für den Spendenlauf zu starten. Torben J. kam sogar mit seinem Traktor und Anhänger aus Göldenitz angefahren, um eine Bühne für die Musikanlage zu haben, die Martin R. einen Tag zuvor aus Hamburg besorgt hatte. Damit wurde beim Lauftag für viel Aufsehen gesorgt und sogar der Schulleiter Herr Engelbrecht war davon sehr angetan. Doch vorher mussten noch die Bananen und Äpfel, welche die Firma Fruchthof spendete, von Marie H. abgeholt werden, die Corny-Riegel von Familia wurden aus der Mensa geholt und die gespendeten Getränke von Netto wurden mit einem Laster vorbeigebracht. Des Weiteren mussten die Tische für die Anmeldestände der Läufer aufgestellt werden, Pavillons für die Obst- und Getränkeausgabe wurden aufgebaut und die Laufstrecke musste abgesperrt werden.
Pünktlich um 8 Uhr kamen die ersten Schüler, um ihre Spendenzettel abzugeben. Der erste Lauf startete um 8.20Uhr mit den 5., 6. und 7. Klassen unter dem “Start”-Banner der Sparkasse auf dem Sportplatz. Die jungen Schüler waren hochmotiviert und sammelten eine hohe Summe an Spenden ein. Martin R., Bojan Z. und Torben J. standen abwechselnd auf dem Anhänger, um die besten Lieder zum Laufen zu spielen, während Niklas G. mit seinen Ansagen durch das Mikrofon für Unterhaltung und gute Stimmung sorgte.
Als eine Stunde gelaufen war, kamen die Schüler an ihren Anmeldeständen, an denen unter anderem Marny O. und Kim K. saßen, um die gelaufene Zeit und die Spendensumme einzutragen.
Beim Lauf der Mittelstufe um 10Uhr sorgten Mathis C. und Malte B. für die nötige Motivation der Läufer. Um diesen besonderen Tag und die gute Stimmung festzuhalten, war Lea H. dafür verantwortlich, Fotos zu machen und zu filmen.
Um 13 Uhr waren dann alle Klassen gelaufen und das Sportprofil konnte sich gemeinsam mit dem Physikprofil an das Abbauen machen. Die Organisation lief zwar über das Sportprofil mit der Klassenlehrerin Frau Welbers, jedoch hatten sie tatkräftige Unterstützung der Physiker, die nicht nur beim Auf-und Abbauen, sondern auch beim Listenschreiben und Motivieren halfen. Dafür einen großen sportlichen Dank!!
Am Dienstag, den 11.06.13, gingen die Schüler des Sportprofils durch die Klassen und sorgten dafür, dass die Preise, wie eine Sport-oder Laptoptasche, ein Schreibset, eine Kameratasche, Was-ist-was-Bücher oder einen Stifthalter, an die meistgespendeten Schüler geht.
Insgesamt wurde eine Summe von 15.000 Euro erzielt! Der Pokal für die Klasse mit der größten Summe ging an die 5a mit 2.147 Euro. Den 1. Platz der Schüler machte Platz Lara Marie Pilop (5c) mit 850 Euro, den 2. Platz Thomas Fischer (6c) mit 747,96 Euro und den 3. Platz Christian Rohwer (6d) mit 420 Euro.
Hiermit noch einmal ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an euch und eure Beteiligung.

Fotos: A. Welbers und L. Hamdorf

Die 3 Schüler mit der höchsten erzielten Summe vor dem zukünftigen Bolzplatz (v.l.): 1. Platz Lara Marie Pilop (5c) mit 850 Euro, 2. Platz Thomas Fischer (6c) mit 747,96 Euro und den 3. Platz Christian Rohwer (6d) mit 420 Euro

Die 3 Schüler mit der höchsten erzielten Summe vor der Schule (v.l.): 1. Platz Lara Marie Pilop (5c) mit 850 Euro, 2. Platz Thomas Fischer (6c) mit 747,96 Euro und den 3. Platz Christian Rohwer (6d) mit 420 Euro

Die 5a ist die Klasse mit der meist erzielten Summe: 2.147 Euro, zusammen mit dem Sportprofil des 12. Jahrgangs.



Große Staubwolken auf dem Bolzplatz der LG

Fotos: L. Hamdorf

11. Juni 2013/Fel

Bolzplatzrasen wurde von Schülern und Eltern der LG eingesät

Von Dr. Marc Hamdorf

Samstagmorgen am 8. Juni 2013 um 10h auf dem Bolzplatz der Lauenburgischen Gelehrtenschule (LG): Es staubt. Etwa vierzig Schüler und Eltern haben sich getroffen, um dem alten neuen Fußballplatz der LG den letzten Schliff zu geben. Eine ganze Woche lang hatten zuvor die beiden Baufirmen Daberkow und Scharnweber mit riesigen Baggern, Planierraupen und Lastern etwa 1000 Kubikmeter Boden entfernt und anschließend durch gesiebten Mutterboden ersetzt, welcher mittels Lasertechnologie eingeebnet wurde.
Der Vorstand des Elternbeirates der LG, der zusammen mit der Schulleitung das Projekt Bolzplatz seit einem Jahr koordiniert, hatte Eltern und Schüler per Facebook und Email aufgerufen, den letzten Feinschliff mit ihrer Arbeitskraft zu unterstützen. Gut vierzig Helfer sind mit Rechen, Schaufeln und teilweise Schubkarren erschienen. Herr Fabinski, Geschäftsführer der Firma „Garten-, Landschafts- und Tiefbau GmbH & Co KG" aus Bäk, hatte sich bereit erklärt, die Aktion zu leiten, so dass nach nicht einmal zwei Stunden die gesamten 4000 Quadratmeter bestens präpariert waren, um den Grassamen mit einer speziellen Maschine einzubringen. Gleichzeitig haben die Helfer den kompletten Bolzplatz mit 100 Metern Bauzaun und 150 Metern Absperrband umzäunt, damit jeder merkt, dass der Platz jetzt für einige Wochen nicht betreten werden darf.
Bei Grillwurst und kühlen Getränken konnten sich die Helfer von der anstrengenden Arbeit erholen. Alle waren bester Laune und froh über die gelungene Aktion. Einige Schüler fingen bereits an, die ersten Mannschaften für das Fußballturnier auf der Eröffnungsfeier nach den Sommerferien aufzustellen. Herr Engelbrecht, Schulleiter der LG, und Herr Dr. Hamdorf, Vorsitzender des Schulelternbeirates, waren begeistert von der Unterstützungsbereitschaft der Schüler und Eltern.
Eine Bitte haben die beiden und die Jugendlichen, die den Bolzplatz bald nutzen wollen, an die Anlieger des Bolzplatzes: Nehmen Sie die Absperrung und die Hinweisschilder ernst und betreten Sie unseren Bolzplatz während der kommenden Wochen nicht!

Großes Sommerkonzert in zwei Teilen: "Filmmusik"

29. Mai 2013/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Montag, 3., und Dienstag, 4. Juni 2013, finden jeweils um 18:00Uhr die diesjährigen Präsentationen der musikalischen Gruppen der Gelehrtenschule Ratzeburg statt.
Das große Oberthema der Konzerte lautet: > FILM <.
Musik aus allen Epochen ist im modernen Medium FILM immer schon Mittel zur Untermalung, Verstärkung und emotionalen Prägung gewesen. Daher rührt u.A. die Tatsache, dass, umgekehrt, populäre Filme die jeweiligen Musikstücke überhaupt erst bekannt und populär gemacht haben. Dieses Phänomen hat die Musikpädagogen der LG Ratzeburg zur Ideenfindung für das Jahresprogramm animiert, deren Ergebnis jetzt zu hören sein wird.
Filmklassiker-Songs wie „Knockin‘ on heaven‘s door“, „Conquest of paradise“ und „Sister-Act“, die weltweit die in ihnen zu hörende Musik populär gemacht haben, werden chorisch interpretiert. Der 80 Schülerinnen und Schüler starke große SCHULCHOR wird darüber hinaus viele weitere bekannte Musikstücke wie „Tu solus“ (aus: „Vaya con Dios“), den Orff-Klassiker „O Fortuna“ (aus verschiedenen Filmen), „Gabriellas Sang“ (aus: „Wie im Himmel“) und „Agnus dei“ (aus: „Die fabelhafte Welt der Amelie“) singen.
Der MITTESTUFENCHOR, die CHORKLASSEN 5 und 6, das SCHULORCHESTER und die TANZ-ARBEITSGEMEINSCHAFT steuern ihre Filmmusik-Programmteile bei:
Am Montag, 3.6. - FILMMUSIK, DIE ERSTE! - singen, außer dem SCHULCHOR, die CHORKLASSE 5 - eine Reihe von Filmmusik-Chartsstürmern („“Don‘t worry“ und „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ u.a.) und der Mittelstufenchor „Mein kleiner grüner Kaktus“ u.a., aus dem Film der „Comedian Harmonists“.
Am Dienstag, 4.6. - FILMMUSIK, DIE ZWEITE! - tritt die CHORKLASSE 5 ein weiteres Mal auf, mit Liedern von Benjamin Britten („Friday Afternoon Songs“). Das SCHULORCHESTER präsentiert im wahrsten Sinne bewegende Musik (Johannes Brahms, „Ungarischer Tanz“), den Tanzzyklus „Arlésienne Suite“ von Georges Bizet und zwei bekannte Filmmusiken, „Harry-Potter‘s“-Medley und einen Song aus der TV-Serie „Glee“.
Zu Letzterer werden die Kinder der TANZ-AG eine Choreographie darbieten.
Zum Abschluss des zweiten Abends musizieren die ORCHESTERspielerInnen gemeinsam mit den Kindern der CHORKLASSE 6 die bewegende Geschichte des Films „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ („Les Choristes“); drei kleine Spielszenen bieten einen Blick auf das filmische Geschehen.
Die bunt gemischten Musikdarbietungen finden an beiden Abenden auf der neuen „Waldbühne“, in einer Baumnische hinter den Musikräumen der LG, statt. Diese war bereits im vergangenen Jahr erstmalig die Kulisse für das idyllische Sommerkonzert. Aufgrund der damaligen Zuhörer-Erfahrung ist es angeraten, wärmende Kleidung und u.U. Decken und Kissen mitzubringen. In den Pausen werden Getränke serviert.
Die Konzeption und Leitung der Konzertabende hat die Musikfachschaft: Christoph Biehl, Andreas Krohn, Antonia Petsch, Christian Reisser und Joachim Thomas.
Der Eintritt ist frei.

Berlin tour 2013. Canada!

May 29, 2013/Fel

By Léo Lanièce

Hey Hey Hey!
This is Léo Lanièce all the way from Canada coming to Deutschland VIA the hard work of Frau Christiansen and Prefontaine, as well as the motivation of the Canadians willing to learn another international language! During our 3 month stay in Schelwisch-Holschtein, we get to spend 3-4 days exploring the city of Berlin! This year (2013) we were able to stay for 3 nights and was able to travel to Berlin with the aid of the fabulous DB Bahn. While the Germans here don’t seem to find this travel company very effective, for Saskatoon youth, it is the best train ride you will get (if you don’t have any complications). This year there were no complications on the way to Berlin! A 1 hour long trip from Hamburg to Berlin enjoyed by the Canadians excited to be together again! The German landscape on the way is quite nice to watch and you get to look at many interesting graffiti drawings. First day in Berlin was quite nice, we arrived at 3:00 in the afternoon and we spent some time visiting the surroundings of the Olympiastadion. Afterwards, we went in the city to find a pleasant place to eat. Maybe it was the not the most fancy food we could find but Doners are always great for ending the hunger of many The second day we toured berlin with a sympathetic street guide that showed us the outside of the parliament building, the chancellors office building, Brandenburger gate, a walking sculpture made in memory of the jewish people during WW2, Part of the Berlin wall, Hitler’s Bunker, Checkpoint Charlie, and many tourist shops. The Brandenburger Gate was of course nice to see, but what I found most surprising was how many people were in costumes ready to pose in a picture with you! Many in soviet union uniforms and in other ridiculous costumes. After our tour we visited a concentration camp near Berlin. That night we went to watch a soccer game, Bayern Munchen VS FC Barcelone; it was really nice to watch the German reactions when Bayern won the game! The 3rdday we went to visit the inside of the parliament building! It had quite a modern architecture and we learnt a little about German politics. Afterwards we tried to go shopping at the Ka De We.Was really terrific to spend some time on the gourmet specialty food floor Was able to try out many kinds of food and was quite happy to see some Canadian maple syrup even in Germany! We spent the evening in an Irish pub at Europa platz. The final night was also celebrated by a fun fussball tournament with the Canadians. The next day we left back to our respective host families.
I thought that this trip was terrific even though it was quite short. I felt we really got a glimpse of what the German society can offer in terms of history, monuments, street art and of course food! It is too bad that this trip doesn’t last longer, but overall I think it was an ideal way to observe and absorb the culture from Germany.

Fotos: L. Lanièce


Besuch der Ministerin für Bildung und Wissenschaft

19. Mai 2013/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am 3.5.2013 hatte die Lauenburgische Gelehrtenschule hohen Besuch aus Kiel: die Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud „Wara“ Wende. Die Befürworterin von G8 und Gemeinschaftsschulen stellte sich zunächst investigativen Fragen der „Presseabteilung“ und wurde sodann vom Schuldirektor Herrn Engelbrecht durch die neue Schule geführt.
In dem Gespräch wurde aufgedeckt, dass, wenngleich Frau Wende ihren eigenen Schulbesuch auch genoss, sie die eine oder andere Sportstunde hat ausfallen lassen. Angesichts der vor wenigen Wochen ratifizierten und einigen SchülerInnen immer noch Bauchschmerzen verursachenden M&M-Ordnung (Multi-Media-Nutzungsverordnung) führte das Thema „neue Medien“ und deren zielgerichteter Einsatz im Unterricht zu einem regen Austausch zwischen SchülerInnen, dem Schuldirektor und der Ministerin. Die Mediennutzung der SchülerInnen in der Schule müsse kritisch hinterfragt werden, so die Ministerin, da diese auch Nachteile mit sich führe. Auch der Ausfall von LehrerInnen und die Suche nach passendem Ersatz in wichtigen Prüfungsphasen der SchülerInnen erwiesen sich als spannendes Diskussionsthema.
Die überaus interessierte Bildungsministerin erhielt anschließend eine Führung durch die Schule, in deren Verlauf Frau Wende den Unterricht einiger Klassen miterleben durfte und auch Fragen an die SchülerInnen stellte. Besonders beeindruckend fand Sie die künstlerische Gestaltung der Nischen in den Klassentrakten und vor dem Lehrerzimmer.

Fotos: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

LG-Schüler setzen sich für den Bolzplatz ein

12. Mai 2013/Fel

Pressebericht

Sponsorenlauf am 29. Mai

15. März 2013/Fel

Von Anke Welbers

Am letzten Tag des mündlichen Abiturs findet der traditionelle Lauftag der LG statt. Alle Schülerinnen und Schüler sind gefordert, durch 15, 30 oder 60 Minuten Laufen das bronzene, silberne oder goldene Laufabzeichen zu erreichen. Diesmal steht der Lauftag jedoch zusätzlich unter einem ganz besonderen Motto - es geht um Sponsorengelder für die Gestaltung des neu einzusäenden Bolzplatzes hinter der Sporthalle. Alle Läuferinnen und Läufer sind aufgefordert, sich erlaufene Kilometer oder Minuten von Eltern, Großeltern und Co. - aber auch von hiesigen Firmen und Unternehmen sponsern zu lassen! Genauere Infos erhalten alle Schüler und Eltern nach den Osterferien!

Wir waren beim Fernsehen in Köln!

Foto: E. Wehmeier

10. März 2013/Fel

Von Yanneck Holst (7b)

Im September 2012 hatte die Klasse 7b beschlossen, sich mit einem Video um die Teilnahme an der Fernsehshow „Die beste Klasse Deutschlands“ zu bewerben.
Unsere große Mühe bei diesem Filmdreh hat sich dann gelohnt. Mit Hilfe von zwei Oberstufenschülern und einem „Film-Crack“ gelang uns der Kurzfilm das „Einstein Ultimatum“. Christoph, der Film-Crack, präsentierte uns seine Idee und wir bildeten danach kleine Fach-Gruppen, was uns den Filmdreh erheblich erleichterte. Am 8. Februar ging es dann, nach vier Stunden Unterricht, mit einer sechsstündigen Fahrt nach Köln los. Als wir abends in Köln ankamen, wurde uns von der Jugendherberge ein leckeres Abendessen angeboten. 3 Stunden später schlief die ganze 7b friedlich auf ihren Zimmern, geladen von der Aufregung auf den entscheidenden nächsten Tag. Also ging es am Morgen nach dem Frühstück weiter mit einer 20-30 minütigen Fahrt zum Studio. In einem Vorbereitungsraum wurden uns kurz die Regeln erklärt und dann mussten wir noch etwa anderthalb Stunden warten, bevor wir in dem Vorraum des Studios gegenüber von unseren Gegnern saßen. Dort gab es zunächst ein kleines „Warm-Up“ und dann ging es los…

Wie es ausging, findet ihr heraus, indem ihr am 13.Mai 19.25 Uhr KIKA einschaltet.

Nach der Show gab es übrigens noch ein Mittagessen in unserem Vorbereitungsraum, bevor es dann in einer achtstündigen Fahrt mit Glatteisunterbrechung zurück zur Schule ging…

Pressebericht zum Tag der offenen Tür 2013

25. Februar 2013/Fel

LN Online vom 22. Februar 2013

Totenehrung der Ratzeburger Bürgerin Aenne Raaz

18. Februar 2013/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen einer Ehrung der vor 68 Jahren verstorbenen Jüdin Aenne Raaz fand am 18.2.2013 eine Gedenkfeier in der LG statt. Vor versammelten SchülerInnen, dem Schuldirektor Herrn Engelbecht und interessierten Ratzeburgern wurden von SchülerInnen des 10. Jahrgangs zunächst die Umstände des alltäglichen Lebens der Juden unter dem NS-Regime beleuchtet, anschließend das Schicksal dreier jüdischer Familien, die in Ratzeburg lebten, umrissen und zum Schluss das Leben der Frau Raaz und ihrer Familie und damit einhergehend der tragische, weil kurz vor Kriegsende begangene Suizid dargestellt. Hintergrund war nicht nur die unterrichtsbegleitende Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalsozialismus, es wurde auch ein Bezug zu dem heutigen "Nationalsozialismus" hergestellt, dessen Wiederkehr in Form von an Häuserwänden geschmierten Parolen in Ratzeburg Aufsehen erregte. Begleitet wurde die Veranstaltung von dem Chor der LG. Im Anschluss konnten noch Kerzen zum Gedenken des Opfers angezündet werden.

Die Dreigroschenoper an der LG

17. Februar 2013/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Am 12. und 15. Februar präsentierte die Theater-AG der Lauenburgischen Gelehrtenschule „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht. Die Handlung spielt im London der 20-er Jahre, als die Tochter des Bettlerkönigs Polly Peachum ohne das Wissen ihrer Eltern Mackie Messer, den berüchtigtsten Verbrecher des Stadtteils Soho heiratet. Aufgrund der Angst von Pollys Vater, Jonathan Jeremiah Peachum, dass dieser Verbrecher sein Geschäft ruinieren könnte, sorgt er nach mehreren erfolglosen Ermahnungen bei Polly dafür, dass Mackie Messer von der Polizei festgenommen wird. Mrs. Peachum besticht mit Geld eine Frau aus dem Bordell in Turnbridge, wo sich Mackie Messer oft sehen lässt, damit diese bei seinem nächsten Besuch sofort die Polizei informiert. Daraufhin wird er schnell gefasst und soll noch vor der Krönung der Königin gehängt werden. Die Geschichte endet jedoch mit einem Happy End.
Seit Mitte August probten über 20 Schüler der Klassen 9 bis 13 unter der Leitung von Frau Zillmann das Stück. Nach wöchentlich mindestens zwei Probestunden, mehreren Zusatzproben und einer Theaterfahrt konnte das Stück innerhalb von sechs Monaten von den Schauspielern einstudiert werden.

Bertolt Brecht/Kurt Weill: Die Dreigroschenoper

11. Februar 2013/Fel

Aufführungen der Theater AG am Dienstag, den 12. und Freitag, den 15. Februar 2013. Beginn: jeweils 19.30 Uhr in der Aula der LG

Foto: I. Zillmann

Kontaktbörse zur Berufsorientierung

27. Januar 2013/Fel

Mittwoch, den 30. Januar 2013, 10-13 Uhr in der LG

Flyer zum Download [105 KB]


RYLA-Seminar Peace Without Borders

20. Januar 2013/Fel

Von Ole Repenning und Merle Erhardt (11c)

Das Seminar fand in Berlin vom 28.11 bis zum 2.12. 2012 statt. Die Fragestellung an uns Teilnehmer war: „Wie verbreitet man den Frieden über Grenzen hinweg?“ Die Antwort hatten wir schnell gefunden: „Kontakte“. Und das war auch das Hauptziel, was wir in Berlin verfolgten, wir lernten andere Jugendliche aus anderen Ländern kennen. Insgesamt waren wir 12 Nationen mit über 100 Jugendlichen, am meisten vertreten mit deutschen und polnischen Jugendlichen. Die Verständigung untereinander klappte gut, wir sprachen entweder Deutsch, da viele Polen Deutsch sprechen oder Englisch. Doch dieses Seminar hatte nicht nur den Zweck des Kennenlernens und des Abbaus von Vorurteilen, sondern wir sollten auch im deutsch-polnischen Nachbarschaftsparlament der Jugend dafür Sorge tragen, dass der Kontakt von Jugendlichen verschiedener Nationen verstärkt wird. Zudem haben wir eine Friedensresolution verabschiedet, die dem Bundestag und dem polnischen Parlament überreicht wird. Auch die politischen Seiten unserer Nachbarländer waren ein großer Programmpunkt dieses Seminares. Wir besuchten die Landesvertretung von Rheinland-Pfalz und den Bundesrat. Eine Führung durch Berlin wurde uns auch angeboten. Am Samstag tagte das Parlament im Roten Rathaus, hier hatten wir Simultanübersetzer, damit die Sprache nicht zum Hindernis wurde. So konnte sich jeder in seiner Muttersprache äußern und an den Diskussionen teilnehmen. Wir diskutierten sowohl über die Friedensresolution als auch über eine Wanderausstellung zum Thema deutsch-polnische Nachbarschaft, die an Schulen veröffentlicht werden soll. Das nächste Treffen wird 2013 in Danzig stattfinden, und ich kann jedem, der Interesse hat, andere Länder und deren Politik kennenzulernen, nur empfehlen daran teilzunehmen. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung durch den Rotary International Club.

Foto: Autoren

Certamen Cimbricum

16. Dezember 2012/Fel

Von Ulf Felten

Die LG erzielte beim diesjährigen schleswig-holsteinischen Altsprachenwettbewerb Certamen Cimbricum einen besonderen Erfolg: Eine Schülerin des 13. Jahrgangs war in der ersten Runde am 6. November (Übersetzungsklausur) unter den ersten zwanzig von über 400 Kandidatinnnen und Kandidaten im ganzen Land. Nun geht es in die zweite Runde... Viel Erfolg!

LG-Schüler(innen) im Rathaus

27. November 2012/Fel

WiPO-Unterricht am anderen Ort

Besuch der 13d bei der Bundespolizei

27. November 2012/Fel

Von Mareike Mierau

Passend zu unserem Halbjahresthema „Sport und Gewalt“ hatten wir, das Sportprofil 13, am Mittwoch, den 21.11.2012, die Möglichkeit bei der 1. Bundespolizeiabteilung Ratzeburg an einer Fortbildung zum Thema „Gewalt sowie Deeskalation bei Fußballspielen“ teilzunehmen.
Wir lernten die Aufgaben der Bundesbereitschaftspolizei kennen und hörten einen sehr interessanten Vortrag zu „Fan-Gruppierungen, Hooligans, Ultras“, der unsere im Unterricht erarbeiteten Kenntnisse unterstützte und erweiterte. Dabei erfuhren wir auch noch viel über die Entwicklung der Hooligans, zudem wurde der Vortrag noch von interessantem Bildmaterial in Form von Videos unterstützt. Nach einer Mittagspause ging es dann weiter mit der Präsentation „Konfliktfeld Fußball – Problemfelder für die Polizei“ und anhand praxisnaher Beispiele und aktueller Geschehnisse lernten wir viel über die Arbeit der Bundespolizisten. Einem Vortrag über das „Konfliktmanagement in der Bundespolizei folgte der abschließende Punkt dieses informativen Tages: Bei einer „praktischen Darstellung von polizeilichen Maßnahmen bei der Anreise von Fußballfans und deren Konfliktbewältigung“ durften wir selbst in die Rolle der „Fans“ schlüpfen, die von Polizisten am Bahnhof zum nächsten Gleis begleitet wurden. Zwei unserer Klasse durften sogar Polizisten „spielen“ und versuchen ihre aufgebrachten Klassenkameraden unter Kontrolle zu bringen. Somit endete der Tag bei der Bundespolizei.
Uns hat diese Veranstaltung sehr viel Spaß gebracht und wir haben sehr viel gelernt.
Wir hoffen, dass es auch in Zukunft anderen Sportprofilen möglich ist, diese Veranstaltung zu besuchen!

Foto: M. Mierau

Welttag der Philosophie

17. November 2012/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Was ist Zeit ? Wie verbringt man sie am sinnvollsten und wie wird Zeit wahrgenommen ? Diese und andere Fragen versuchten die Schüler der Lauenburgischen Gelehrtenschule am 15.11.2012 zu beantworten; es war nicht irgendein Tag sondern der Welttag der Philosophie, der an der LG einmal jährlich stattfindet. SchülerInnen des 5ten und 6ten Jahrgangs sowie SchülerInnen des 11ten Jahrgangs setzten sich jeweils in Gruppen zusammen, um ihren MitschülerInnen die Gelegenheit zu bieten, sich genauer mit diesem Begriff philosophisch zu beschäftigen. Die Gruppen arbeiteten außerschulisch Projekte aus. Unterstützt durch die beiden Lehrkräfte Frau Baars und Frau Köhler-Jonasson und den Schulverein, der die zu gewinnnende Preise finanzierte, konnten die engagierten SchülerInnen ihre Ausarbeitungen in der Pause vorstellen. Darunter waren Videos im Zeitraffer zu sehen, eine Zeitleiste vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ein Zeitquiz mit tollen Preisen zu gewinnen und eine Tafel, auf die jeder SchülerInnen seine LieblingsfreiZEITbeschäftigung angeben konnte, um zu ermitteln, wo das Interesse am größten ist. Die Veranstaltung war für alle Philosphie-Interessierten eine spannende Möglichkeit, sich mit dem Leitthema auseinanderzusetzen, und ein großer Erfolg für alle Mitwirkenden.

Fotos: P. Köhler-Jonasson

Trainingswochenende für angehende Konfliktlotsen

6. November 2012/Fel

Von Anne Melchert

„Wenn es ein Geheimnis des Erfolges gibt, so ist es das: Den Standpunkt des anderen verstehen und die Dinge mit seinen Augen zu betrachten.“
Henry Ford

Organisiert und begleitet von Herrn Brinkmann und Frau Rabe haben sich am 26. Oktober 18 Konfliktlotsen aus den 10. Klassen aufgemacht, um ihre Fähigkeiten im Bereich der Konfliktlösung zu schulen. Die Jugendherberge in Lübeck am Radbruch – Platz war dafür ein geeigneter und sehr schöner Ort. Nach dem üblichen Einstieg mit Warm – Up-Spielen ging es gleich los. Wir haben viel Neues gelernt und hatten Zeit, in Rollenspielen schon Bekanntes zu vertiefen.
Außerdem hatten wir viele Gelegenheiten, einanderbesser kennenzulernen: in einer Billardlounge, bevorzugter Durstlöscher alkoholfreie Cocktails (mmmh...) und beim zweifellosen Höhepunkt der Fahrt: Ein echter Feueralarm nachts um 2 Uhr, wohl ausgelöst durch einen nikotinsüchtigen Footballspieler, dem es draußen zu kalt war, führte uns schneller wieder zusammen, als wir es für möglich gehalten hatten! Wir verbrachten frostige 30 Minuten vor der Jugendherberge, bis die Berufsfeuerwehr Lübeck Entwarnung gab.
Trotz großer Müdigkeit am nächsten Morgen gelang es uns, den letzten Lektionen zu folgen, bis wir mittags per Bahn die Heimreise nach Ratzeburg antraten. Was für ein Wochenende!

Fotos: H. Brinkmann

Klassenausflug der 5a und 5b ins Steinzeitdorf

Jungsteinzeitliche Gefäße

Foto: Autorinnen

6. November 2012/Fel

Von Leonie Doll und Leonie Wiegers (5a)

Am 13.09.2012 fuhren wir gemeinsam mit unserer Klasse, der 5a, und der 5b ins Steinzeitdorf in Kussow. Mit dabei waren Herr Brinkmann, Frau Christiansen, Frau Krüger und Frau von Kempen. Am Anfang des Ausflugs, haben wir einen Film über 2 Familien gesehen, die drei Monate lang wie in der Steinzeit gelebt haben. Dabei ist einem klargeworden, dass es zu Hause echt am schönsten ist.
Danach wurden die beiden Klassen aufgeteilt. Die 5b machte eine Führung durch das kleine, nachgebaute Steinzeitdorf. Die 5a hingegen ging zum Töpfern und zum Weben. Später wurde getauscht. Wir haben alte nachgebaute Häuser aus Lehm und Tierleder gesehen, aber auch steinzeitliche Zelte (Tipis). Es gab dort zwei verschiedene Arten von Zelten: Das eine war aus Fell und das andere aus Stroh.
Dann gingen wir zum Lagerfeuer. Da haben wir unsere eigenen Bratwürstchen gegrillt. Lecker! Neben dem Lagerfeuer war ein Ziegengehege. Wir haben die Tiere mit harten kleingemachten Brötchen gefüttert. Danach gingen wir zum Bogenschießen. Das haben nicht alle hinbekommen, aber Spaß gemacht hat es!
Danach war die Führung zu Ende. Wir durften uns noch frei auf dem gesamten Grundstück bewegen: Manche gingen noch einmal zum Töpfern, Weben oder übten sich im Bogenschießen. Eine Viertelstunde später trafen wir uns wieder am Eingang. Da warteten 2 süße Katzen auf uns. Sie hießen Garfield und Lefti.
Dann gingen wir zurück zum Bus und fuhren zurück zur Schule. Das war ein toller Ausflug in die Steinzeit!

Kunst in der Jugendherberge

23. Oktober 2012/Fel

Von Lea Hamdorf

Am 24. September 2012 wurde die neue Jugendherberge in Ratzeburg am See eingeweiht. Neben vielen Grußworten und Ansprachen von der Vorsitzenden des DJH-Landesverbandes Nordmark e.V. Angela Braasch-Eggert, dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie, der Sozialministerin Kristin Alheit, Dr. Christel Happach-Kasan, dem Kreispräsidenten Meinhard Füllner, Bürgervorsteher Ottfried Feußner, dem Bürgermeister Rainer Voß und dem Vorsitzenden des DJH-Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg gab es zum Schluss eine besondere Würdigung des Schülerprojektes „Kunst am Bau“, bei dem sich sechs Schülerinnen der 12. Klasse der Lauenburgischen Gelehrtenschule unter der Leitung von Herrn Karsten engagiert beteiligten.
Das entstandene Kunstwerk dieses Projektes befindet sich im Speisesaal der Jugendherberge und bekam bereits viel Anerkennung von den Gästen. Die Künstlerinnen waren Karen Exner, Nadja Fabinski, Anneke Frank, Esther Rosenboom, Miriam Runge und Mareike Wolf. Als Dankeschön für ihre Arbeit bekamen die sechs einen Gutschein überreicht, der ein gemeinsames Wochenende in einer Jugendherberge ihrer Wahl beinhaltet.

Fotos: L. Hamdorf

"Coco-Superstar"

16. Oktober 2012/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Aufregung bei allen Schülern und Schülerinnen: Der Teenie-Star Coco kommt in die Stadt. Der Manager von Coco verkündet auch noch, dass jemand von der Schule einen Backstage-Pass erhält und so den Star treffen wird. Auf diese Weise begann am vergangenen Montag das Musical „COCO Superstar“ in der Aula der Lauenburgischen Gelehrtenschule Ratzeburg. Die Chöre der Klassenstufen Fünf bis Sieben zeigten unter der Leitung von Andreas Krohn und Antonia Petsch das Musical von Sandra Engelhardt und Martin Schulte. Begleitet wurden sie dabei von einer Band, die aus Lehrern der LG bestand.
Auf der Bühne will der Schuldirektor den Backstage-Pass nur dem besten Schüler geben. Damit löst er bei seiner Schülerschaft die Frage aus, was Noten eigentlich über sie aussagen und wer sie eigentlich bewerten sollte. Die Hausmeisterin, die immer wieder für heitere Passagen im Stück sorgt, interpretiert die Aufregung der Schüler falsch und denkt, dass die Kinder eine Überraschung für ihren kommenden Geburtstag vorbereiten würden. Als Dank dafür lässt sie ein paar Kontakte spielen und kann dafür sorgen, dass Coco direkt an die Schule kommt. Auch wenn es eigentlich niemand geplant hatte, wird am großen Tag nicht nur der Star, sondern auch der Geburtstag der Hausmeisterin gefeiert.
So endete der unterhaltsame Abend in der dicht besetzten Aula mit einem Happy End. Nach begeistertem Applaus und lobenden Worten von Schuldirektor Thomas Engelbrecht hinterließen die Besucher noch viele Spenden für zukünftige Choraufführungen an der LG.

Fotos: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ehrung von Schülerinnen und Schülern

16. Oktober 2012/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Dienstag, den 2. Oktober wurden in der Aula der LG am Vormittag Schüler für besondere Leistungen geehrt. Dieses Ereignis soll auch in den nächsten Jahren als Tradition weitergeführt werden. Die Schüler wurden nicht nur für sportliche Aktivitäten, wie z. B. Fußball, Judo, Leichtathletik und Rudern geehrt, sondern auch für auch für Leistungen wie Streitschlichtung, die für das friedliche Zusammenleben in der Schule sorgt, Schulsanitätsdienst, der sich bei allen Veranstaltungen um das Wohl der Schüler kümmert, das Orchester, die Schülervertretung, die Patenschaften für die Fünftklässler oder auch den Insulaner, die älteste Schülerzeitung Deutschlands. Der Höhepunkt der Veranstaltung war jedoch der Besuch der Ruderer Lauritz Schoof, der bei den diesjährigen olympischen Spielen Gold im Vierer erzielte, der Vize-Junioren-Weltmeister im Vierer Ole Schwiethal und Arne Schwiethal, der den 2. Platz bei der U23-WM im Achter erreichte. Florian Menningen konnte aus privaten Gründen leider nicht kommen. Ein weiteres Highlight aber war die Film-Wiederholung des Finales vom Achter mit Florian Menningen, der bei der Olympiade 2012 ebenfalls Gold für Deutschland gewann und die Film-Vorstellung des Finales vom Vierer mit Lauritz Schoof, welcher das Rennen mit Freude kommentierte. Danach konnten sich alle noch einmal auf dem Schulhof von den Ruder-Stars, die ebenfalls alle auf die LG gingen bzw. gehen, ein Autogramm abholen.

Austausch der LG mit Südtirol

30. September 2012/Fel
Text: Klasse: 10a

Vom 9. bis zum 14. September wurden wir, die 10a, von unseren Austauschschülern aus Südtirol besucht. Am Sonntagmorgen kamen sie nach einer zehnstündigen Bus- und Zugfahrt in Ratzeburg an. Der Nachmittag wurde zum Kennenlernen der Gastfamilien genutzt. Die Woche über waren wir mit den Südtirolern in Lübeck, wo wir ihnen unter anderem das Holstentormuseum gezeigt haben, in Hamburg, im Hafenmuseum und haben dort auch eine Hafenrundfahrt gemacht. Anschließend konnten wir shoppen gehen. Außerdem haben wir noch eine Powerpointpräsentation über wichtige Gegenden, Plätze oder auch Schiffe und Museen in Hamburg und Travemünde, sowie ein italienisches Lied vorbereitet. Am Mittwoch haben wir ihnen dann gezeigt, wie schön es ist von so vielen Seen umgeben zu sein, als wir mit ihnen eine Drachenbootfahrt über den Küchen-, Dom- und Ratzeburger See gemacht haben, danach waren wir am freien Nachmittag alle zusammen Bowlen. Freitag war leider der letzte Tag und wir mussten die Südtiroler schon nach einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa schon wieder verabschieden. Wir freuen uns jetzt alle schon sehr auf Januar, wenn wir nach Südtirol fahren.

Fotos: Klasse 10a

US-Generalkonsulin Patterson zu Besuch

20. September 2012/Fel

Von Johannes John

Foto: Website Stadt Ratzeburg

Herr Engelbrecht freute sich, „ einen so angesehenen Gast“ an der Lauenburgischen Gelehrtenschule empfangen zu dürfen. Gekommen war Inmi Kim Patterson, die amerikanische Generalkonsulin aus Hamburg. Frau Patterson begrüßte es ebenfalls, mit Schülerinnen und Schüler der Oberstufe über den Wahlkampf in den USA zu reden. Sie zeigte sich bereit, interessierten Schülerinnen und Schülern ihre Fragen zu beantworten.
Anwesend waren zahlreiche Lehrkräfte und auch Ratzeburgs Bürgermeister Rainer Voß. Anlässlich der Anschläge auf die Botschaften in Libyen wurde Frau Patterson von Bodyguards begleitet. Die knapp eineinhalb Stunden dauernde Veranstaltung nutzten die interessierten Schülerinnen und Schüler dafür, die Diplomatin des US-Außenministeriums über die Präsidenschaftskandidaten Barack Obama und Mitt Romney auszufragen. Außerdem erklärte die gebürtige Südkoreanerin das amerikanische Wahlsystem und ging auf die Vor- und Nachteile ein. Insbesonders das Zweiparteien-System der USA weckte Neugierde unter den Schülern. Einer der Schüler hakte noch wegen des kürzlich erschienenen Mitschnitts eines Videos nach, das Mitt Romney, dem republikanischen Präsidenschaftskandidaten, zeigte, und wegen seiner diffamierenden Äußerungen gegenüber ärmeren Amerikanern großes Aufsehen errregte. Objektiv und nüchtern analysierte Inmi Patterson den Wahlkampf und die verschiedene Mentalität der Deutschen und Amerikaner hinsichtlich des Sozialsystems.

Musical "Coco Superstar"

19. September 2012/Fel

Von Andreas Krohn

2012er MUSICAL an der LG Ratzeburg:

Montag, 1. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Aula


Die musikbegeisterten Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen, die sich im LG- Musical-Chor versammeln, führen am Ende des Sommers, direkt vor den Herbstferien, das diesjährige große Musical auf: COCO-SUPERSTAR.

Zum Inhalt des Musicals:

Es ist einfach un-glaub-lich!

CoCo, der neueste Stern am Casting-Himmel, gibt ein Konzert in der Stadt! Doch damit noch nicht genug der Aufregung: Ihr Manager verkündet vor der versammelten Schule, dass der Star einen Vertreter der Schüler zu einem Treffen mit ihr vor der Show einladen möchte – womit der Wahnsinn seinen Lauf nimmt. Für die Direktorin ist selbstverständlich sofort klar, dass nur der oder diejenige mit den besten Zensuren in Frage kommt – und provoziert mit dieser Äußerung ein wahres Feuerwerk an Emotionen. Was heißt das schon: der Beste? Sagt mein Zeugnis, wer ich bin – und was ich kann? Wer darf über mich entscheiden? Und wenn ich nicht auffalle, heisst das dann, dass ich kein Talent habe?

Auf der Suche nach einem Repräsentanten liefern sich Naturwissenschaftler, Sportler, Sprachgenies und Künstler einen wortreichen (Gesangs-) Wettstreit; der um Harmonie bemühte Lehrer versucht immer wieder zu vermittteln; die Direktorin entdeckt plötzlich längst vergessene Träume; und der Hausmeister – ja, warum taucht der eigentlich ständig auf? (Quelle: Pressetext Fidula Verlag)

Die Schülerinnen und Schüler der LG haben unter der Leitung von Antonia Petsch und Andreas Krohn - beide sind Musikpädagogen an der LG - musikalisch und schauspielerisch, solistisch und im Ensemble, geprobt und die mitreißende Story auf die Bühne gebracht.

Unterstützung bekommen die jungen Musiker von den erfahrenen Pädagogen der Band, die sich CoCoBand „Superstar“ nennt: Günter Ehmke (Gitarre), Christoph Biehl (Schlagzeug), Joachim Thomas und Andreas Krohn (Tasten).

Alle Ausführenden laden herzlich zum Besuch der - nur einmaligen! - Musical-Aufführung ein, die den Beginn der Herbstferien musikalisch einläuten soll.

Der Eintritt ist frei.

„Germanwatch“ – eine Klimaexpedition

16. September 2012/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Donnerstag und Freitag, den 13. und 14.09.12 hatte eine zusammengewürfelte Gruppe von 28 Schülern des 11. Jahrgangs, die Möglichkeit unter Aufsicht des leitenden Lehrers Karl Hermann Wulf, einer 90-minütigen Klimaexpedition zu folgen. Der aus Bochum angereiste Vorträger Herr Geisler von „Geoscopia“ wies anhand von aktuellen Satellitenbildern unserer Erde, auf deren Veränderung hin und regte die Schüler an, über die Folgen menschlichen Handelns nachzudenken. Das Unternehmen „Geoscopia“ setzt sich für die Bildung nachhaltiger Entwicklung in den Bereichen Natur, Klima und Umweltverschmutzung ein, wobei vor allem das Thema „Globaler Klimawandel“ angesprochen wird, sowie dessen Ursachen und Folgen. Anhand von Informationen der Organisation „Germanwatch“ werden Daten mit dem Motto „ Hinsehen, Analysieren, Einmischen“ vermittelt, die die Schüler zum Nachdenken anregen sollen. Es wurden zahlreiche Themenbereiche diskutiert, wobei Herr Geisler vor allem Wert darauf legte, möglichst viele Fragen zu stellen, um bereits vorhandenes Wissen aus den Schülern zu kitzeln. Dieses gelang besonders durch einen lockeren Umgang mit den Schülern und überzeugtes Auftreten. Insgesamt handelte es sich fast ausschließlich um Themenbereiche des 11. Jahrgangs im Fach Erdkunde, sodass sich die Schüler gut beteiligen konnten. Geredet wurde zum Beispiel über Themen wie den Aufbau unserer Atmosphäre, den Golfstrom und dessen Entwicklung, das Gletscherschmelzen sowie über Regenwaldrodungen und die damit verbundenen Auswirkungen. Auch das Thema Globalisierung wurde angeschnitten und Einflüsse durch unseren Lebensstil beleuchtet.
Herr Geisler warnte mehrfach vor „fehlerhaften Panikbildern“, vor allem aus dem Fernsehen, die auf falsche Statistiken hinweisen würden und einen falschen Eindruck machen würden. Immer wieder betonte er, dass man alleine vermuten könne, was unserer Erde in der Zukunft bevorstehe.

Schüleraustausch Ratzeburg mit Sopot

16. September 2012/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Im Zeitraum vom 16.9. zum 21.9. wird der zweite Teil des Schüleraustausch der 10d der Lauenburgischen Gelehrtenschule stattfinden, in dem die Austauschschüler aus Polen nach Ratzeburg kommen. Geleitet wird der Austausch von Herrn Grützner und Frau Meyenburg von der LG und von Frau Szymanska und Frau Grzywacz aus Sopot.
Im April diesen Jahres besuchte die 10d bereits ihre polnischen Austauschschüler in Sopot und konnten viele Eindrücke gewinnen. Nun wird den Schülern im fünftägigen Programm nicht nur Ratzeburg, Hamburg und Lübeck vorgestellt, sondern auch viel über die deutsch-polnische Geschichte beigebracht. Am 16. 9. kommen die Austauschschüler um 7:30 am Zentralen Omnibusbahnhof Lübeck an, der Nachmittag steht zum Entspannen und Eingewöhnen in den Gastfamilien zur Verfügung. Nach einem offiziellen Empfang im Ratzeburger Rathaus am Montag und einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Schule, werden die Schüler in Form einer Projektarbeit Geschichtliches zum Thema Deutschland - Polen erarbeiten. Am zweiten Tag wird diese Arbeit über den Vormittag fortgesetzt, anschließend werden die Schüler mit dem Drachenboot auf dem Ratzeburger See fahren. In den nächsten Tagen stehen Ausflüge nach Hamburg und Lübeck an, sodass die Schüler vormittags in Hamburg eine Hafenrundfahrt machen und in Lübeck eine Stadtführung machen und nach dem gemeinsamen Mittagessen noch Zeit haben, die Städte selbst zu erkunden. Am Freitag, dem Abreisetag, werden sowohl die polnischen, als auch die deutschen Schüler am Lauftag im Kurpark teilnehmen und den Nachmittag noch zur freien Verfügung haben, bevor sie um 18:20 Uhr vom Ankunftsort wieder abreisen.


Not yet Uhuru - Noch nicht frei

Fotos: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

16. September 2012/Fel

Text: AG Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Im Zuge der Kinderkulturkarawane besuchten Ende letzter Woche eine Gruppe Südafrikaner aus Johannesburg die Lauenburgische Gelehrtenschule in Ratzeburg. Die acht Jugendlichen sind im M.U.K.A. Projekt (Most United Knowledgeable Artist) tätig. Dahinter verbirgt sich eine Theater- und Tanzgruppe mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus einem Brennpunkt-Stadtteil in Johannesburg. Die Akteure verarbeiten zusammen mit anderen Bewohnern dieser Squatter Camps in ihrem Stücken ihre Erlebnisse mit dem gefährlichen und kriminellen Alltag.
Die Gruppe absolvierte bereits am Freitagvormittag einen Tanz- und Musikworkshop mit einer 10. Klasse. Das dabei Erlernte wurde am Samstag im Rahmen des 9. Ratzeburger Drachenfestes vorgestellt. Am Abend jedoch führte die Gruppe ein Theaterstück in der Aula der LG auf. Das Stück mit dem Titel "Not yet Uhuru", auf Deutsch "Noch nicht frei", schildert die Geschehnisse in einer illegalen Siedlung nahe Johannesburg. Die einzelnen Episoden werden als von Moderatoren kommentierte Fernsehszenen präsentiert. Der Zuschauer nimmt also wie zu Hause vor dem Fernseher Platz und sieht mit versteckter Kamera gedrehte Szenen. Die sehr gut gespielten Szenen vermitteln ein Wechselbad zwischen Trauer, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Hoffnung. Man sieht Schulszenen, Politiker in Fernsehinterviews, Proteste unzufriedener Bürger und Entladungen von Wut zu Lasten Unschuldiger. Die jugendlichen aus Südafrika vermitteln diesen schwierigen Stoff authentisch und glaubwürdig. Die Aufführung schloss mit der Aussage "We are not yet Uhru - Afrika is not yet free".

Schüler-Veranstaltung "Startschuss Abi" in Hamburg

14. September 2012/Fel

Am 22. September 2012 findet die Veranstaltung "Startschuss Abi" in Hamburg statt. In Vorträgen und an Ständen lernen Oberstufenschüler die (dualen) Studiengänge verschiedener Hochschulen und Unternehmen kennen. Studenten und Experten beantworten Fragen und beraten zu Studienwahl, Gap Year, dualem Studium, Finanzierung und Auslandsaufenthalten. Nach ihrer Online-Anmeldung erhalten die Schüler Informationen zur Vorbereitung.

"Startschuss Abi" kostet keinen Eintritt. Eine Anmeldung über ein kurzes Online-Formular ist jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Zeitreise: Aus der Geschichte lernen!

10. September 2012/Fel

Batsheva Dagan

Foto: M. Mierau


Von Mareike Mierau

Am letzten Freitag, den 07.09.2012, hatte der 13. Jahrgang die Möglichkeit mit Batsheva Dagan als Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz ins Gespräch zu kommen, ihre Geschichte zu erfahren und ihr Fragen über die grausame Zeit während des Holocausts zu stellen.
Die 1925 in Polen geborene Jüdin begrüßte uns mit einem „Schalom“, einem hebräischen Wort, das für Frieden, Gesundheit und Sicherheit steht und sagte, dass sie uns auf eine „virtuelle Reise in die Vergangenheit“ mitnehme, die für alle nicht leicht sein werde.
Frau Dagan fing an, uns ihre Familie auf alten Bildern zu zeigen und erläuterte uns jedes einzelne Schicksal ihrer fünf Brüder, ihrer drei Schwestern und ihrer Eltern. So wurde ihre Schwester Anna, ihre „spirituelle Mutter“, die sich immer für Batsheva interessierte und sich um sie kümmerte im „Unternehmen Barbarossa“ (Deckname für den Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941) ermordet. Oder ihr Bruder Jonathan, ein früherer Textilingenieur, der zusätzlich zu der Davidsternbinde eine Binde für einen „nützlichen Juden“ trug, später aber vergast wurde. Und ein weiterer Bruder verhungerte schlichtweg, weil es einfach nicht genug Essen gab. Es sei aber ein reiner Glückfall, dass sie überhaupt noch Fotos von ihrer Familie habe, denn auf ihrer Flucht konnte Batsheva Dagan keine ihrer Habseligkeiten mitnehmen. Die meisten Bilder bekam sie von Verwandten aus den USA.
Nun begann die Zeitreise in die schreckliche Vergangenheit der Frau, die trotz ihres Alters die ganze Zeit während ihres Vortrages stand und mit klarer und fester Stimme über ihr Leben erzählte.
Als die Nazis Polen besetzten, floh Frau Dagan mit ihren Eltern und zwei Schwestern nach Radom, eine Stadt im heutigen südöstlichen Teil Polens. Dort wurde 1941 ein Ghetto für die jüdische Bevölkerung von den Deutschen errichtet. Das Leben in diesem Ghetto war hart. Die Schulen wurden geschlossen, doch nicht nur Batsheva wollte unbedingt weiter lernen. Also lernte man heimlich mit den Lehrern in kleinen Zimmern weiter. Trotz der ständigen Angst entdeckt zu werden leistete man also spirituellen Widerstand, denn es war den Juden verboten worden zu lernen und sich fortzubilden. Zudem litten die Bewohner des Ghettos unter schrecklichem Hunger und ständig hörte man abgeworfene Bomben in der Luft. Jede Minute die man lebte, konnte die letzte sein. Das Ghetto bot also keine Zukunft und ihre jüngste Schwester wurde bei dem Versuch, aus dem Ghetto zu fliehen, umgebracht.
1942 wurde das jüdische Ghetto in Radom dann geräumt und Batsheva Dagans Eltern und eine Schwester wurden ins Vernichtungslager Treblinka gebracht, wo sie anschließend ermordet wurden.
Frau Dagan aber wollte unbedingt nach Deutschland, obwohl ja gerade die Deutschen für all das Leid, das ihr, ihrer Familie und all den anderen nicht arischen Menschen zugefügt wurde, verantwortlich waren.
Sie bekam die Papiere einer Freundin, die eine Einladung nach Schwerin bekommen hatte. Auf den Papieren war sie nun nicht mehr jüdisch, sondern arisch und sie lebte eine Weile als Dienstmädchen in einer nationalsozialistischen Familie, in ständiger Angst vor der Aufdeckung dieses Schwindels. Batsheva wurde schließlich auch verraten, von der Gestapo verhaftet und nach sechs verschiedenen Gefängnissen im Mai 1943 in das Konzentrationslager Auschwitz gebracht.
Doch Batsheva Dagan kann auch vereinzelt positive Dinge erzählen, die ihr passiert sind, so hat ein Wächter ihr in einen Gefängnis in Neubrandenburg reichlich zu essen gegeben und ihr gesagt, sie dürfe die Hoffnung auf Freiheit nie verlieren.
Doch nun begann Frau Dagan von ihrer Zeit in Auschwitz zu erzählen. Von Anfang an war klar, man kommt zwar leicht hinein, aber nie mehr wieder heraus. Gleich nach ihrer Ankunft wurden ihr ihre Haare abgeschnitten. Der Verlust ihrer Haare bedeutete für Batsheva Dagan auch gleichzeitig der Verlust ihrer Weiblichkeit und sie wurde ein „fremdes, anderes, trauriges, jämmerliches Wesen“. Ihre Haare wurden ihr wegen der Begründung der schnellen Ausbreitung der Läuse abgeschnitten und vermutlich für Matratzen und Teppiche verkauft. Sie musste ihre Kleidung abgeben und bekam die Uniform eines getöteten russischen Soldaten, verband ihre Füße mit Stofffetzen und bekam niederländische Holzschuhe. Nur einmal im Monat bekamen die Häftlinge die Möglichkeit sich zu duschen und nun liest Batsheva Dagan ein Gedicht vor, das sie nach ihrer Zeit in Auschwitz verfasst hat. In dem Gedicht geht es um die Scham, die die Frauen hatten, als sie nackt in Reihen zu den Duschen marschierten, und um die NS-Soldaten, die bei dem Anblick der Frauen das Gefühl der Lust spürten.
Frau Dagan arbeitete während ihrer Zeit in vier verschiedenen Kommandos. Im ersten Kommando musste sie mit bloßen Händen Brennnesseln pflücken, im zweiten Kommando schälte sie von frühmorgens bis spätabends Kartoffeln und dort traf sie dann eine Cousine, die als Krankenschwester im Krankenhaus arbeitete und die ihr eine Arbeit im Krankenhaus als Leichenträgerin ermöglichte. Nachdem sie an Typhus erkrankt, mit 40 Grad Fieber und 16 Tage ohne Medizin, wieder genesen war, arbeitet sie schließlich noch in der Effektenkammer, wo sie die Sachen der Vergasten sortieren musste und wo sie immer wieder Hinweise auf das Schicksal Bekannter fand.
Im Lager selbst entstand wie Batsheva Dagan erzählt, ein Gemeinschaftsgefühl. Es wurde von Rache gesungen, Gedichte und Gebete gesprochen und Batsheva Dagan lernte ohne Stift und Papier französisch von einem Mithäftling. Um sie herum bildete sich eine Gruppe von acht Mädchen, die sich gegenseitig halfen und ihr Essen miteinander teilten.
Nach 2 Jahren Gefangenschaft wird sie schließlich im Mai 1945 von britischen Soldaten befreit. Batsheva Dagan ging zunächst nach Belgien, vier Monate später nach Palästina. Dort fand sie auch zwei ihrer Brüder wieder, denen die Flucht aus Polen gelungen war und die sich nach Palästina abgesetzt hatten. Dort hat sie auch geheiratet und zwei Söhne bekommen und inzwischen ist sie Großmutter von 10 Enkeln und lebt immer noch in Israel.
Batsheva Dagan hat viele Bücher geschrieben, denn sie hatte persönliche Gründe ihre Geschichte niederzuschreiben und sie hatte das Bedürfnis anderen von ihren Erlebnissen zu berichten. Sie reist immer noch durch ganz Europa, um ihr Schicksal in Schulen und Universitäten zu erzählen. Damit will sie erreichen, dass es trotz des Rachegedankens nichts bringt, in einen erneuten Krieg zu fallen. Denn Rache ist kein Weg, die Welt besser zu machen.

„Check dein Profil, bevor es andere tun!“

6. September 2012/Fel

Termin bitte vormerken!

Datenschutz in sozialen Netzwerken
Die Nutzung digitaler Medien ist für Kinder und Jugendliche selbstverständlich. Facebook oder andere Angebote wie Twitter und YouTube werden als Informations-, Kommunikations- oder Unterhaltungsmedium genutzt. Wie funktionieren diese Angebote und wie sieht der medienkompetente Umgang von Kindern und Jugendlichen damit aus? Welche Risiken (Preisgabe von Persönlichkeitsrechten, Cybermobbing) gilt es zu umschiffen? Diese und weitere Themen möchten wir mit Ihnen an diesem Abend gemeinsam erörtern. Auch „Internet Novizen“, die weder 300 virtuelle Freunde haben noch bei Twitter verfolgt werden, sind herzlich willkommen. Technische oder inhaltliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Mittwoch, 09. Januar 2013, 19.30 – 21.30 Uhr
Ort: Aula der Lauenburgischen Gelehrtenschule
Leitung: A. Büter-Menke, Medienpädagoge

Empfang der Olympiasieger in Ratzeburg

2. September 2012/Fel

Bericht der LN

Stationentheater zum 950jährigen Stadtjubiliäum

1. September 2012/Fel

"Die Schule ist das Leben": Biedermeier und Revolution
Schülerinnen und Schüler der Lauenburgischen Gelehrtenschule

Fotos: A. Krohn

Schulbeginn im Schuljahr 2012/13

26. Juni 2012/Fel

Der Unterricht des Schuljahrs 2012/13 beginnt am Montag, dem 6. August 2012 in der 1. Stunde (Klassenlehrerunterricht). Er endet an diesem Tag nach der 6. Stunde.